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		<title>Google Zeitgeist 2011</title>
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		<pubDate>Fri, 16 Dec 2011 09:10:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marc C. Schmidt</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Jahresrückblick aus der Sicht einer Suchmaschine:]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Jahresrückblick aus der Sicht einer Suchmaschine:</p>
<p><iframe width="640" height="360" src="http://www.youtube.com/embed/SAIEamakLoY?rel=0&amp;hd=1&amp;showinfo=0&amp;autohide=1&amp;rel=0" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
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		<title>E-Books und das Henne-Ei-Problem</title>
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		<pubDate>Mon, 11 Jul 2011 14:17:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marc C. Schmidt</dc:creator>
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		<description><![CDATA[2011 soll also das Jahr des E-Books hierzulande werden. Ehrlich. So prognostiziert es jedenfalls der Börsenverein des Deutschen Buchhandels in seiner aktuellen Mitteilung. Im vergangenen Jahr erreichten E-Books einen Anteil von 0,5 Prozent des Gesamtumsatzes, lediglich zwei Prozent kauften Buchinhalte in weitgehend elektronischer Form. Die Verlage investieren aber in den Markt und „sind derzeit den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>2011 soll also das Jahr des E-Books hierzulande werden. Ehrlich. So prognostiziert es jedenfalls der Börsenverein des Deutschen Buchhandels in seiner aktuellen <a href="http://www.boersenverein.de/sixcms/media.php/976/14-03-E-Book-Studie_digital.568026.pdf" target="_blank">Mitteilung</a>. Im vergangenen Jahr erreichten E-Books einen Anteil von 0,5 Prozent des Gesamtumsatzes, lediglich zwei Prozent kauften Buchinhalte in weitgehend elektronischer Form. Die Verlage investieren aber in den Markt und „sind derzeit den Lesern noch voraus“, teilt Börsenverein-Schatzmeister Jürgen Horbach mit. Ich bezweifle das entschieden.<br />
<span id="more-399"></span><br />
Schauen wir uns doch mal andere Zahlen an: Apple hat weltweit im ersten Quartal 2011 <a href="http://www.apple.com/de/pr/library/2011/04/20results.html" target="_blank">4,69 Millionen</a>, im Q4/10 rund <a href="http://www.apple.com/de/pr/library/2011/01/18results.html" target="_blank">7,33 Millionen</a>, Q3/10 rund <a href="http://www.apple.com/de/pr/library/2010/10/18results.html" target="_blank">4,19 Millionen</a> und im Q2/10 rund <a href="http://www.apple.com/de/pr/library/2010/07/20results.html" target="_blank">3,27 Millionen</a> iPads verkauft. Amazon schweigt sich über die Verkaufszahlen seines Kindle bisher aus, verrät allerdings, dass die dritte Generation seines E-Book-Readers weltweit das bisher <a href="http://phx.corporate-ir.net/phoenix.zhtml?c=176060&#038;p=irol-newsArticle&#038;ID=1510745&#038;highlight=" target="_blank">am häufigsten verkaufte Produkt</a> ist und mit Sony &#038; Co. gibt es weitere Anbieter Lesegeräten; Buchhändler Thalia hat mit dem <a href="http://www.thalia.de/shop/oyo/show/" target="_blank">Oyo</a> sogar eigene Hardware im Programm. Verfügbare Geräte scheint es also einige zu geben und darüber hinaus <a href= "http://phx.corporate-ir.net/phoenix.zhtml?c=176060&#038;p=irol-newsArticle&#038;ID=1565581&#038;highlight=" target="_blank">teilt</a> Amazon mit, inzwischen mehr E-Books als Hardcover unters Volk zu bringen – nur leider nicht in Deutschland.</p>
<p>Warum geht es hierzulande also nur schleppend voran? Die Buchpreisbindung, die wir dem Börsenverein seit 2008 auch für E-Books <a href="http://www.boersenverein.de/sixcms/media.php/976/Preisbindung_von_E-Books_Stellungnahme_des_Vorstands.pdf" target="_blank">verdanken</a>, stellt hierzulande den größten Hemmschuh dar: Warum sollte ein Leser beispielsweise für Jussi Adler-Olsens aktuellen Thriller als E-Book „Erlösung“ knapp 13 Euro auf die virtuelle Theke legen, wenn das Taschenbuch knapp 15 Euro kostet; noch absurder das – möglicherweise entbehrliche – Werk von Thilo Sarrazin, das bei iTunes mit knapp 19 Euro im wörtlichen Sinne zu Buche schlägt. Dabei versorgt der Leser sich zuvor selbst mit dem Lesegerät und erspart dem Verlag reichlich Produktions- und Distributionskosten.</p>
<p>Sind die Verlage also wirklich den Lesern voraus? Ich fürchte, definitiv nein. Inzwischen boomen Tauschbörsen – legal und illegal – und für mich wiederholt sich nur das Desaster der Musikindustrie: Diese hatte sich auch zunächst dem neuen (elektronischen) Vertriebsweg verweigert, um anschließend über massenhafte Raubkopiererei zu jammern. Da musste erst Apple kommen und mit iTunes vormachen, wie es auch funktionieren kann. Und mit <a href="http://www.simfy.de" target="_blank">simfy</a> &#038; Co. gibt es inzwischen noch zeitgemäßere Anbieter. Der Börsenverein sollte seinen Mitgliedern lieber schnellstmöglich auf diesen Pfad führen, bevor Marktanteile, Umsätze und Arbeitsplätze vernichtet werden.</p>
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		<title>Social Media Revolution 3</title>
		<link>http://marxkapital.de/social-media-revolution/2011/06/29/</link>
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		<pubDate>Wed, 29 Jun 2011 15:47:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marc C. Schmidt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<description><![CDATA[Sehr sehenswert! via @frischkopp]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr sehenswert!</p>
<p><iframe width="640" height="360" src="http://www.youtube.com/embed/x0EnhXn5boM?rel=0&amp;hd=1&amp;showinfo=0&amp;autohide=1&amp;rel=0" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>via <a href="http://twitter.com/#!/frischkopp" target="_blank">@frischkopp</a></p>
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		<title>Googles Zeitgeist 2010</title>
		<link>http://marxkapital.de/googles-zeitgeist-2010/2010/12/10/</link>
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		<pubDate>Fri, 10 Dec 2010 12:48:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marc C. Schmidt</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mal ehrlich: Wer braucht noch einen anderen Jahresrückblick?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><iframe width="640" height="360" src="http://www.youtube.com/embed/F0QXB5pw2qE?rel=0&amp;hd=1&amp;showinfo=0&amp;autohide=1&amp;rel=0" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Mal ehrlich: Wer braucht noch einen anderen Jahresrückblick?</p>
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		<title>Sehen und gesehen werden</title>
		<link>http://marxkapital.de/sehen-und-gesehen-werden/2010/11/05/</link>
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		<pubDate>Fri, 05 Nov 2010 09:04:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marc C. Schmidt</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Zwei große Themen beherrschen 2010 die Content-Szene: Facebook und das iPad. Während Apple mit dem Tablet eine neue Tür für Paid Content aufgestoßen hat, sammelt das Soziale Netzwerk sein 500 Millionstes Mitglied, sorgt für reichlich Diskussionen – und liefert sogar genügend Stoff für einen Kinofilm. Wieder einmal hat Apple die ITK-Welt vorgeführt: Nach der erfolgreichen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img alt="Paid Content" src="http://marxkapital.de/wp-content/images/pic_PaidContent.jpg" class="alignright" width="100" height="100" />Zwei große Themen beherrschen 2010 die Content-Szene: Facebook und das iPad. Während Apple mit dem Tablet eine neue Tür für Paid Content aufgestoßen hat, sammelt das Soziale Netzwerk sein 500 Millionstes Mitglied, sorgt für reichlich Diskussionen – und liefert sogar genügend Stoff für einen Kinofilm.<br />
<span id="more-368"></span><br />
Wieder einmal hat Apple die ITK-Welt vorgeführt: Nach der erfolgreichen Einführung des iMacs, iPods und des iPhones folgt – das iPad. Nicht, dass es nicht schon eine ganze Weile Tablet-PCs gegeben hätte. Aber diese fristeten bisher ein Schattendasein, bis der Hersteller aus Cupertino seine Interpretation am 3. April in den USA und hierzulande am 28. Mai in die Läden brachte. Bis <a href="http://www.apple.com/de/pr/library/2010/07/20results.html" target="_blank">Ende Juni</a> setzte Apple mehr als 3 Millionen Geräte ab, bis <a href="http://www.apple.com/de/pr/library/2010/10/18results.html" target="_blank">Ende September</a> zusätzlich mehr als 4 Millionen iPads. Nach einer Branchenerhebung der Research-Firma Strategy Analytics beherrscht Apple damit innerhalb eines halben Jahres rund <a href="http://www.pressetext.at/news/101102017/tablet-markt-ipad-schlaegt-ein-wie-eine-bombe/" target="_blank">95 Prozent</a> dieses Marktsegments.</p>
<h2>Durchbruch für Paid Content?</h2>
<p>Damit einher ging die Einführung eines neuen Vetriebskanals für die Content-Industrie: Der iTunes Store erlaubt seither nicht nur den Absatz von (auch kostenpflichtigen) Apps und E-Books, sondern jetzt auch die in Verbindung mit dem iPad funktionierende elektronische Variante der Zeitung beziehungsweise Zeitschrift. Sichtlich euphorisch ließ sich Axel-Springer-Vorstand Mathias Döpfner auch zu der <a href="http://www.welt.de/wirtschaft/webwelt/article7100171/Mit-dem-iPad-beginnt-eine-neue-Aera.html" target="_blank">Aussage</a> hinreißen, der Verleger solle „Steve Jobs dafür danken, dass er mit diesem Gerät die Verlagsindustrie rettet.&#8221; Trotzdem war Die Welt zunächst mit einer reichlich uninspirierten PDF-Ausgabe ihrer Zeitung gestartet; inzwischen hat man aber auch in Berlin dazugelernt und bietet – wie auch in den meisten anderen Verlagen – interaktive Varianten seiner Erzeugnisse an.</p>
<p><center><object width="560" height="340"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/jHbfi5SE_3A?fs=1&amp;hl=de_DE&amp;hd=1"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/jHbfi5SE_3A?fs=1&amp;hl=de_DE&amp;hd=1" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="560" height="340"></embed></object></center><br clear="all"></p>
<p>Ist damit der Durchbruch für Paid Content gelungen und das iPad wirklich der Heilsbringer für die Printindustrie? Natürlich nicht. Aber immerhin hat Apple wieder einmal den Boden für eine neue Vetriebsmöglichkeit bereitet – was aus eigener Kraft weder der Musik- noch der Printindustrie gelungen ist. Die ersten Ergebnisse sind zwar noch bescheiden, dafür die Kritik an Apples geschlossenem System und Abrechnungsmodell reichlich ausgeprägt. Mit Spannung wird daher die Einführung von Android-basierten Tablet-PCs erwartet: Eine entsprechende Verbreitung wird den Markt sicher weiter vorantreiben.</p>
<h2>Facebook wird omnipräsent</h2>
<p>Seit seiner Gründung 2004 war das vergangene Jahr sicherlich eines der spannendsten in der Erfolgsgeschichte: Das Soziale Netzwerk erreicht mit 500 Millionen Mitgliedern einerseits eine beeindruckende Reichweite, andererseits gewinnt es auch für die Content-Industrie an Bedeutung. So führte Facebook im April den „Like“ (deutsch „Gefällt mir“)-Button ein. Dieser lässt sich in jede Webseite integrieren und erlaubt dem eingeloggten Besucher, seinen Facebook-Freunden eine Empfehlung für die besagte Seite auszusprechen. Und genau diese Funktion hat es in sich.</p>
<p>Hat sich das Soziale Netzwerk bereits an diversen anderen Stellen datenschutzrechtlichen <a href="http://www.hamburg.de/pressearchiv-fhh/2365106/datenschutz-facebook.html" target="_blank">Ärger eingehandelt</a>, scheint auch die Verwendung des Buttons hierzulande <a href="http://www.internet-law.de/2010/07/einbindung-des-facebook-like-buttons-nicht-datenschutzkonform.html" target="_blank">nicht datenschutzkonform</a>. Trotzdem wird er rege eingesetzt und das aus gutem Grund. Es häufen sich die <a href="http://mashable.com/2010/09/29/facebook-like-stats/" target="_blank">Meldungen</a> über rasant steigende Besucherzahlen: ABC News verzeichnet Zuwächse um 190 Prozent, Sporting News um 500 Prozent und NBA.com nennt Facebook als zweitwichtigste Quelle für Besucher. Entgegen den anonymen Ergebnissen von Suchmaschinen steckt hier ja auch die Empfehlung durch einen „Freund“ dahinter, der normalerweise ein deutlich höherer Stellenwert beigemessen wird.</p>
<p>Dieser Effekt wird sicher noch mit der wachsenden Verbreitung von Facebook zunehmen. Dass Facebook als erfolgreiche Marke ganz oben angekommen ist, zeigt auch David Finchers Film „The Social Network“: Nicht nur ein ganzer Film wird dem Netzwerk gewidmet, es verzeichnet seit Kinostart auch noch wachsende Nutzerzahlen – und das, obwohl Marc Zuckerberg die Bewerbung des Films auf Facebook untersagt hat. So erfahren ganz außerhalb des Facebook-Imperiums weitere Millionen Menschen in den Kinos von ihm und dem Netzwerk. Im Juli waren es bereits rund  <a href="http://facebookmarketing.de/zahlen_fakten/10-mio-deutsche-facebooknutzer-nutzerzahlen-fur-den-juli-2010" target="_blank">10 Millionen Nutzer</a> in Deutschland, gegenüber dem Vorjahr eine knappe Verdreifachung. Und der Trend setzt sich fort: Anfang November waren es bereits mehr als 12,5 Millionen aktive Nutzer, so Facebookmarketing.de.</p>
<p><center><object width="560" height="340"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/YensPXeWSFw?fs=1&amp;hl=de_DE&amp;hd=1"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/YensPXeWSFw?fs=1&amp;hl=de_DE&amp;hd=1" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="560" height="340"></embed></object></center><br clear="all"></p>
<p>Es geht also – auch für die Content-Branche – im Netz weiter voran. Laut der <a href="http://www.ard-zdf-onlinestudie.de/" target="_blank">Internetstudie</a> von ARD/ZDF waren im Frühjahr mit 50 Millionen knapp 70 Prozent der Deutschen online, drei Viertel davon täglich. Gleichzeitig steigt auch die mobile Nutzung dank Smartphones, iPad &#038; Co.. Bleibt zu hoffen, dass die bisher nicht durch übermäßige Kreativität auffallenden klassischen Medienproduzenten endlich die Möglichkeiten erkennen, statt sich in Sackgassen wie dem Leistungsschutzrecht zu verrennen.</p>
<p><small>Der Beitrag wurde ursprünglich für das Jahrbuch des eco &#8211; Verband der deutschen Internetwirtschaft e.V. erstellt. </small></p>
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		<title>Warum Facebook &amp; Co. so gar nicht an Reiz verlieren</title>
		<link>http://marxkapital.de/warum-facebook-co-so-gar-nicht-an-reiz-verlieren/2010/09/30/</link>
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		<pubDate>Thu, 30 Sep 2010 14:47:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marc C. Schmidt</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Manchmal bleibt nur ein Kopfschütteln. Da lese ich bei den Kollegen von pressetext.de: &#8220;Facebook und Co verlieren an Reiz – Social-Media-Aktivität fällt überraschend&#8221;. Das passt irgendwie so gar nicht zu den wiederkehrenden Meldungen über den stetigen Mitgliederzuwachs in Sozialen Netzwerken wie Facebook, Twitter und so weiter. Also gönne ich mir einen genaueren Blick auf die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img alt="Denken" src="http://marxkapital.de/wp-content/images/pic_Denken.jpg" class="alignright" width="100" height="100" />Manchmal bleibt nur ein Kopfschütteln. Da lese ich bei den Kollegen von <a href="http://www.pressetext.de/news/100930021/ueberraschend-facebook-und-co-verlieren-an-reiz/" target="_blank">pressetext.de</a>: &#8220;Facebook und Co verlieren an Reiz – Social-Media-Aktivität fällt überraschend&#8221;. Das passt irgendwie so gar nicht zu den wiederkehrenden Meldungen über den stetigen Mitgliederzuwachs in Sozialen Netzwerken wie <a href="http://www.golem.de/1007/76649.html" target="_blank">Facebook</a>, <a href="http://webevangelisten.de/twitternutzerzahlen-deutschland-oesterreich-schweiz/" target="_blank">Twitter</a> und so weiter. Also gönne ich mir einen genaueren Blick auf die Nachricht.<br />
<span id="more-338"></span><br />
Grundlage der Meldung ist eine Untersuchung von Forrester Research, das Social Technographics® Profile, das kürzlich in einem neuen Report <a href="http://www.forrester.com/rb/Research/global_update_of_social_technographics%26%23174%3B/q/id/57523/t/2" target="_blank">aktualisiert</a> wurde. Darin untersuchen die Marktforscher die Aktivitäten in Social Networks, gegliedert nach fünf Regionen der Welt (USA, Europa, Metro China, Japan und Australien). Das aktuelle Ergebnis sieht im Jahresvergleich so aus:<br />
<center><img alt="Forrester Social Media 2010" src="http://marxkapital.de/wp-content/images/Forrester_Social-Media-2010.jpg"  /></center><br clear="all"><br />
Danach sinkt im Vergleich zu Jahr 2009 zwar in den USA und Europa der Anteil der &#8220;Creators&#8221;, also derer, die sich aktiv beteiligen und Inhalte einstellen. Bei einer insgesamt gewachsenen Anzahl an Nutzern bedeutet das aber nicht im Umkehrschluss, dass Soziale Netzwerke also absolut gesehen an Reiz verlieren. Ich interpretiere die Zahlen vielmehr so, dass im Verhältnis zur Gesamtzahl der Anteil der aktiven Nutzer sinkt. Interessant wäre es daher zu wissen, wie sich die absoluten Zahlen darstellen. </p>
<p>Ein Indiz für meine Deutung liefert übrigens auch das <a href="http://forrester.typepad.com/groundswell/2010/09/social-growth-takes-a-breather.html" target="_blank">Blog</a> von Forrester, wo Josh Bernoff darauf hinweist, es sei zu früh zu prophezeien, dass die Social Networks bereits ihren Zenith überschritten haben. Vielleicht ist bei den &#8220;neuen&#8221; Nutzern auch der Anteil der &#8220;Joiners&#8221; überproportional hoch; diese Gruppe wächst jedenfalls in allen fünf Regionen.</p>
<p>Also lassen wir uns doch noch etwas Zeit mit so pessimistischen Prognosen, oder?</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Dem Mac die Sporen geben</title>
		<link>http://marxkapital.de/dem-mac-die-sporen-geben/2010/09/07/</link>
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		<pubDate>Tue, 07 Sep 2010 17:34:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marc C. Schmidt</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Seit Monaten spiele ich mit dem Gedanken, meinem inzwischen betagten MacBook ein wenig auf die Sprünge zu helfen. Als Apple die Unibody-Notebooks rausbrachte, habe ich direkt ein 13-Zoll-Gerät geordert, das inzwischen ja MacBook Pro heißt. Mit der Leistung des Prozessors bin ich immer noch zufrieden, der Hauptspeicher scheint auch nicht das Problem zu sein, allein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img alt="Empfehlung" src="http://marxkapital.de/wp-content/images/pic_Empfehlung.jpg" class="alignright" width="100" height="100" />Seit Monaten spiele ich mit dem Gedanken, meinem inzwischen betagten MacBook ein wenig auf die Sprünge zu helfen. Als Apple die Unibody-Notebooks rausbrachte, habe ich direkt ein 13-Zoll-Gerät geordert, das inzwischen ja MacBook Pro heißt. Mit der Leistung des Prozessors bin ich immer noch  zufrieden, der Hauptspeicher scheint auch nicht das Problem zu sein, allein die Festplatte ist offenbar der Flaschenhals, der das System bremst. Um es kurz zu machen: ein Solid State Drive (<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Solid_State_Drive" target="_blank">SSD</a>) muss her.<br />
<span id="more-303"></span><br />
Zugegeben, die Anschaffung ist nicht gerade ein Schnäppchen. Festplatten mit vergleichbarer Kapazität kosten im Verhältnis nur einen Bruchteil. Doch war ich von den unzähligen Berichten über die unglaubliche Geschwindigkeit fasziniert, zumal der <a href="http://www.macuser.de/forum/f10/sata-geschwindigkeit-macbook-506667/" target="_blank">Ärger</a> um die Drosselung der SATA-Schnittstelle scheinbar <a href="http://support.apple.com/kb/HT3561" target="_blank">behoben</a> ist – und ein Blick in den System-Profiler mich beruhigte. Nach der Lektüre <a href="http://www.macmagazin.de/7627/aufgerustet-ssd-speicher-in-macbook-und-macbook-pro/" target="_blank">diverser</a> <a href="http://www.apfelquak.de/2010/02/02/ssd-dem-macbook-feuer-unterm-hintern-gemacht/" target="_blank">Erfahrungsberichte</a> und <a href="http://www.hombertho.de/2010/01/14/die-intel-x25-m-160-gb-sata-ii-ssd-in-einem-macbook-pro-unibody/" target="_blank">Einbauanleitungen</a>, der Entscheidung über die für mich geeignete Kapazität, habe ich also bei Amazon eine <a href="http://www.amazon.de/gp/redirect.html?ie=UTF8&#038;location=http%3A%2F%2Fwww.amazon.de%2FIntel-X25-M-SSDSA2MH160G2C1-interne-Festplatte%2Fdp%2FB002IGT7IU%3Fie%3DUTF8%26m%3DA3JWKAKR8XB7XF%26s%3Dcomputers%26qid%3D1283858059%26sr%3D1-2&#038;site-redirect=de&#038;tag=freshzweinull-21&#038;linkCode=ur2&#038;camp=1638&#038;creative=6742" target="_blank">Intel X25-M Postville</a> mit 160 GB bestellt.</p>
<p>Der Einbau war, nachdem ich das richtige Werkzeug in Form der geeigneten Schraubenzieher hatte (00er Phillips und 06er Torx), ein Kinderspiel. <img alt="Macbook SSD Einbau" src="http://marxkapital.de/wp-content/images/Macbook_SSD_Einbau.jpg" class="alignleft" /> Akkufach öffnen, Festplattenhalterung abschrauben, Platte rausnehmen, Stecker lösen, die vier Torx-Schrauben von der alten Platte auf die SSD montieren. Dann den Stecker wieder anschließen, SSD einsetzen, Halterung festschrauben und Alu-Klappe wieder zu. </p>
<p>Vorab hatte ich mit Personal Backup (inzwischen leider nur noch als <a href="http://www.intego.com/de/internet-security-barrier/" target="_blank">Paket</a> erhältlich) eine bootfähige Kopie der HDD auf einer externen USB-Festplatte erstellt. Von dieser habe ich dann das MacBook gestartet, die SSD via Festplatten-Dienstprogramm formatiert und anschließend meine rund 90 GB Daten zurück gespielt. </p>
<p>Nach einer guten Stunde war es dann soweit: Neustart des Rechners von der frischen <a href="http://www.amazon.de/gp/redirect.html?ie=UTF8&#038;location=http%3A%2F%2Fwww.amazon.de%2FIntel-X25-M-SSDSA2MH160G2C1-interne-Festplatte%2Fdp%2FB002IGT7IU%3Fie%3DUTF8%26m%3DA3JWKAKR8XB7XF%26s%3Dcomputers%26qid%3D1283858059%26sr%3D1-2&#038;site-redirect=de&#038;tag=freshzweinull-21&#038;linkCode=ur2&#038;camp=1638&#038;creative=6742" target="_blank">Intel X25-M Postville</a>. Der Bootvorgang kam mir nicht atemberaubend vor, aber bereits Mail öffnete und verarbeitete neue Mails rasant schnell. Ganz zu schweigen von Adobes Photoshop oder Aperture. Richtig begeistert war ich dann, als ich mit <a href="http://www.xbench.com/" target="_blank">XBench</a> einen Schreib-/Lesetest vorgenommen habe. Was soll ich sagen? Die Werte sprechen für sich:<br />
<center><img alt="SSD Benchmarks" src="http://marxkapital.de/wp-content/images/Benchmark_HD_SSD.png" /><br /><small>oben Hitachi HDD, unten Intel X25-M SSD</small></center><br clear="all"><br />
<strong>Mein Fazit:</strong> Nach einem Arbeitstag mit der SSD ist naturgemäß ein aussagekräftiges Resümee unmöglich. Da ich aber immer nur eine beschränkte Anzahl von Anwendungen geöffnet habe und deshalb häufig Programm öffne und schließe, spüre ich den Geschwindigkeitszuwachs schon sehr deutlich. Ich habe jedenfalls das Gefühl, dem Rechner eine Frischzellenkur verpasst zu haben. Mit der Anschaffung bin ich mehr als glücklich und kann sie nur zur Nachahmung empfehlen!</p>
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		<title>Von Relevanz, Glaubwürdigkeit und Authentizität</title>
		<link>http://marxkapital.de/von-relevanz-glaubwurdigkeit-und-authentizitat/2010/05/11/</link>
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		<pubDate>Tue, 11 May 2010 17:00:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marc C. Schmidt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Authentizität]]></category>
		<category><![CDATA[Glaubwürdigkeit]]></category>
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		<category><![CDATA[PR]]></category>
		<category><![CDATA[Relevanz]]></category>
		<category><![CDATA[Soziale Netzwerke]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Relevanz&#8221; ist eines der Lieblingsworte der Marketing-Web-Evangelisten-Experten-Berater, bevorzugt als Kombination wie beispielsweise &#8220;relevante Zielgruppe&#8221;, &#8220;relevanter Markt&#8221; oder eben auch &#8220;relevante Informationen&#8221;. Offenbar lassen sich damit besonders gewichtige Aussagen treffen, wie &#8220;Facebook noch nicht relevant&#8220;; bei Wikipedia führt man gar eine ganze &#8220;Relevanz-Diskussion&#8220;. Was soll damit eigentlich ausgedrückt werden? Oft hilft ja ein Blick in den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img alt="Zielgruppenansprache" src="http://marxkapital.de/wp-content/images/pic_Zielgruppenansprache.jpg" class="alignright" width="100" height="100" />&#8220;Relevanz&#8221; ist eines der Lieblingsworte der Marketing-Web-Evangelisten-Experten-Berater, bevorzugt als Kombination wie beispielsweise &#8220;relevante Zielgruppe&#8221;, &#8220;relevanter Markt&#8221; oder eben auch &#8220;relevante Informationen&#8221;. Offenbar lassen sich damit besonders gewichtige Aussagen treffen, wie &#8220;<a href="http://www.cio-weblog.de/50226711/cio_facebook_noch_nicht_relevant.php" target="_blank">Facebook noch nicht relevant</a>&#8220;; bei Wikipedia führt man gar eine ganze &#8220;<a href="http://www.netzpolitik.org/2009/wikipedia-die-grosse-relevanz-diskussion/" target="_blank">Relevanz-Diskussion</a>&#8220;.<br />
<span id="more-260"></span><br />
Was soll damit eigentlich ausgedrückt werden? Oft hilft ja ein Blick in den Duden:</p>
<blockquote><p>re|le|vant (lat.) (erheblich, wichtig)</p></blockquote>
<p>Ich vermute ja sehr stark, dass der inflationäre Einsatz von &#8220;relevant&#8221;, trotz seiner lateinischen Wurzeln, auf den englischen Sprachraum und die damit verbundene Verwendung von Anglizismen als Ausdruck von Kompetenz und Modernität zurückzuführen ist. Soweit zur formalen Seite, mich interessiert aber mehr die inhaltliche.</p>
<p>Auf dem <a href="http://webcontentforum.de/" target="_blank">Cologne Web Content Forum</a> hatte ich ein sehr interessantes Gespräch mit Prof. Klemens Skibicki (<a href="http://twitter.com/KlemensSkibicki" target="_blank">@KlemensSkibicki</a>) über die Frage, welche Informationen im Netz für den Nutzer wichtig sind – insbesondere welche Nachrichten und PR-Botschaften ihre Zielgruppe auch wirklich erreichen. Wir sind uns darüber einig, dass die sozialen Netzwerke technisch einen Filter abbilden, den wir aus dem realen Leben schon lange kennen und den sich das <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Virales_Marketing" target="_blank">virale Marketing</a> schon lange zu nutze macht: nämlich die Weitergabe von Informationen von Mensch zu Mensch, statt von einem zentralen Sender aus. Diese Kommunikationsform verwendet auch das <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Empfehlungsmarketing" target="_blank">Empfehlungsmarketing</a> zur Kundengewinnung, was scheinbar besonders erfolgreich bei erklärungsbedürftigen Produkten funktioniert.</p>
<p><strong>&#8220;If the news is important, it will find me.&#8221;</strong></p>
<p>Bereits im März 2008 berichtete die <a href="http://www.nytimes.com/2008/03/27/us/politics/27voters.html" target="_blank">New York Times</a> über dieses Phänomen. In dem Artikel zitierte Jane Buckingham, Gründerin des Markforschungsunternehmens <a href="http://www.youthintelligence.com/" target="_blank">The Intelligence Group</a>, einen befragten Studenten mit den Worten: &#8220;If the news is important, it will find me,&#8221; – eine sehr moderne Definition für &#8220;relevante&#8221; Informationen. Aber auch ein zweiter Aspekt gehört aus meiner Sicht dazu: die Glaubwürdigkeit, einer wichtigen Größe im häufig anonymen Netz. Auch dabei hilft der soziale Filter: Was die Wissenschaft als <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Peer-Review" target="_blank">Peer-Review-Prinzip</a> kennt und zu Qualitätssicherung nutzt, funktioniert auch im Internet. Glaubwürdigkeit wird in sozialen Netzwerken über die wechselseitige Bestätigung geschaffen. Davon leben unter anderem Bewertungsplattformen wie <a href="http://www.yelp.com/" target="_blank">Yelp</a> oder <a href="http://www.qype.com/" target="_blank">Qype</a>.</p>
<p>Was bedeutet das also für die Unternehmenskommunikation? Vor allem, authentisch zu sein. PR-Experte Mirko Lange (<a href="http://twitter.com/talkabout" target="_blank">@talkabout</a>), ebenfalls vertreten auf dem <a href="http://webcontentforum.de/" target="_blank">3. CWCF</a>, beschreibt in seinem <a href="http://blog.talkabout.de/2009/02/28/anleitung-zu-authentischer-unternehmenskommunikation/" target="_blank">Blogbeitrag</a> auch wie: </p>
<blockquote><p>Authentizität entsteht dann, wenn die Kommunikation eines Unternehmens zutreffenden Sachinformationen enthält und dabei offenlegt, wofür sie steht, was sie von dem Gesprächspartner hält, und was sie bezweckt.</p></blockquote>
<p>Meine These: <strong>Relevanz lässt sich nicht aufzwingen, Glaubwürdigkeit wird nur durch Authentizität erreicht. Unternehmen, die danach handeln, haben eine Zukunft.</strong></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Meine Lieblingsapps für das iPad (Update)</title>
		<link>http://marxkapital.de/meine-lieblingsapps-fur-das-ipad/2010/04/30/</link>
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		<pubDate>Fri, 30 Apr 2010 05:34:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marc C. Schmidt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Apple]]></category>
		<category><![CDATA[Apps]]></category>
		<category><![CDATA[Games]]></category>
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		<category><![CDATA[iPad]]></category>
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		<description><![CDATA[In gut 14 Tagen vier Wochen habe ich einige Erfahrungen mit meinem iPad gesammelt: Es ist zu meinem festen (Freizeit-)Begleiter geworden und ich habe reichlich Apps gekauft und wieder gelöscht. Einen Erfahrungsbericht möchte ich an dieser Stelle nicht liefern, Sachar hat das bereits sehr gut gemacht, statt dessen stelle ich lieber meine bevorzugten Apps aus [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img alt="iPad" src="http://marxkapital.de/wp-content/images/pic_iPad.jpg" class="alignright" width="100" height="100" />In gut <del datetime="2010-05-28T08:04:43+00:00">14 Tagen</del> vier Wochen habe ich einige Erfahrungen mit meinem iPad gesammelt: Es ist zu meinem festen (Freizeit-)Begleiter geworden und ich habe reichlich Apps gekauft und wieder gelöscht. Einen Erfahrungsbericht möchte ich an dieser Stelle nicht liefern, Sachar hat <a href="http://www.massenpublikum.de/blog/?p=1479" target="_blank">das</a> bereits sehr gut gemacht, statt dessen stelle ich lieber meine bevorzugten Apps aus dem deutschen iTunes Store vor.<br />
<span id="more-206"></span></p>
<h2>1. Twitterific for iPad</h2>
<p><a href="http://itunes.apple.com/de/app/twitterrific-for-ipad/id359914600?mt=8" target="_blank"><img alt="Twitterific" src="http://marxkapital.de/wp-content/images/App_Pics/App_Twitterific.jpg" class="alignleft" width="83" height="83" /></a><a href="http://twitter.com" target="_blank">Twitter</a> ist ein für mich sehr wichtiger Dienst den ich ständig nutze, so dass ich zunächst nach einem geeigneten Client für das iPad gesucht habe. Auf dem iPhone bevorzuge ich <a href="http://itunes.apple.com/de/app/tweetie-2/id333903271?mt=8" target="_blank">Tweetie</a>, das leider (noch) nicht verfügbar ist. TweetDeck for iPad ist zwar hübsch, aber meiner Erfahrung nach bisher noch sehr buggy, so dass meine Wahl auf Twitterific for iPad fiel. Trotz der eingeblendeten Werbung bin damit sehr zufrieden.<br />
><a href="http://itunes.apple.com/de/app/twitterrific-for-ipad/id359914600?mt=8" target="_blank">Twitterific for iPad</a>, kostenlos, englisch, 3,8 MB</p>
<h2>2. Instapaper Pro</h2>
<p><a href="http://itunes.apple.com/de/app/instapaper-pro/id288545208?mt=8" target="_blank"><img alt="Twitterific" src="http://marxkapital.de/wp-content/images/App_Pics/App_InstapaperPro.jpg" class="alignleft" width="83" height="83" /></a>Über <a href="http://www.instapaper.com/" target="_blank">Instapaper</a> habe ich in der Vergangenheit viel gelesen und ich wollte es immer einmal ausprobieren. Mit dem großen Display des iPads schien es mir besonders Sinn zu machen und ich bin überwältigt. In der täglichen Arbeit begegnen mir häufig längere Artikel, die ich einmal &#8220;später&#8221; lesen möchte, es aber bisher nicht getan habe. Jetzt speichere ich sie einfach über ein Bookmark und synchronisiere sie abends, um sie gemütlich auf dem iPad zu lesen – fantastisch!<br />
><a href="http://itunes.apple.com/de/app/instapaper-pro/id288545208?mt=8" target="_blank">Instapaper Pro</a>, 3,99 Euro, englisch, 4,0 MB</p>
<h2>3. NewsRack</h2>
<p><a href="http://itunes.apple.com/de/app/newsrack/id288815275?mt=8" target="_blank"><img alt="NewsRack" src="http://marxkapital.de/wp-content/images/App_Pics/App_NewsRack.jpg" class="alignleft" width="83" height="83" /></a>Ein RSS-Reader gehört für mich zum Pflichtprogramm, genau so wie ein Browser, E-Mail- und Twitter-Client. Für das iPad gibt es mit <a href="http://itunes.apple.com/de/app/the-early-edition/id363496943?mt=8" target="_blank">The Early Edition</a> ein App, das die Feed-Inhalte in ein klassisches Zeitungslayout bringt. Sah für mich faszinierend aus, im täglichen Gebrauch war mir diese Formatierungsvariante aber zu unübersichtlich, zumal die Inhalte der Feeds auch noch gemischt werden. Während ich an anderer Stelle über <a href="http://itunes.apple.com/de/app/feeddler-rss-reader-for-ipad/id364873582?mt=8" target="_blank">Feeddler for iPad</a> gelesen habe, konnte mich letztlich am meisten NewsRack überzeugen. Es synchronisiert mit dem Google Reader, ist übersichtlich und schnell.<br />
><a href="http://itunes.apple.com/de/app/newsrack/id288815275?mt=8" target="_blank">NewsRack</a>, 3,99 Euro, deutsch/englisch, 5,4 MB</p>
<h2>4. Wikipanion for iPad</h2>
<p><a href="http://itunes.apple.com/de/app/wikipanion-for-ipad/id364195592?mt=8" target="_blank"><img alt="Wikipanion" src="http://marxkapital.de/wp-content/images/App_Pics/App_Wikipanion.jpg" class="alignleft" width="83" height="83" /></a>Da ich schon auf dem iPhone immer viel auf Wikipedia zugreife, musste auch auf das iPad ein entsprechendes App. Meine erste Wahl: Wikipanion for iPad. Die zusätzlichen Features der kostenpflichtigen <a href="http://itunes.apple.com/de/app/wikipanion-plus-for-ipad/id364202570?mt=8" target="_blank">Plus-Ausgabe</a> habe ich bisher nicht vermisst, so dass ich die Gratisvariante empfehle, die im iTunes Store übrigens als &#8220;Referenz&#8221; gelistet wird.<br />
><a href="http://itunes.apple.com/de/app/wikipanion-for-ipad/id364195592?mt=8" target="_blank">Wikipanion for iPad</a>, kostenlos, deutsch/englisch/u.v.m., 3,0 MB</p>
<h2>5. USA Today for iPad</h2>
<p><a href="http://itunes.apple.com/de/app/usa-today-for-ipad/id364257176?mt=8" target="_blank"><img alt="USA Today" src="http://marxkapital.de/wp-content/images/App_Pics/App_USAToday.jpg" class="alignleft" width="83" height="83" /></a>Wer mein Blog verfolgt wird verstehen, warum ich mich <a href="http://fresh-info.de" target="_blank">berufsbedingt</a> mit neuen Publikationsformen im Netz beschäftige. Als Schritt in die richtige Richtung empfinde ich das App der USA Today: Zwar sind die Nachrichten für einen Europäer nicht zu 100 Prozent relevant, aber die Aufteilung gefällt mir gut und ich finde die Navigation innovativ und ansprechend. Ich würde mir wünschen, dass auch deutsche Verleger entsprechendes bieten – statt einfallslos PDFs für das iPad bereit zu stellen.<br />
><a href="http://itunes.apple.com/de/app/usa-today-for-ipad/id364257176?mt=8" target="_blank">USA Today for iPad</a>, kostenlos, englisch, 2,1 MB</p>
<h2>6. The Guardian Eyewitness</h2>
<p><a href="http://itunes.apple.com/de/app/the-guardian-eyewitness/id363993651?mt=8" target="_blank"><img alt="The Guardian Eyewitness" src="http://marxkapital.de/wp-content/images/App_Pics/App_EyeWitness.jpg" class="alignleft" width="83" height="83" /></a>Für mich als <a href="http://ifranznation.de/2010/02/27/leica-r-objektive-mit-nikon-mount/" target="_blank">Hobbyfotograf</a> und Newsjunkie gleichermaßen ist The Guardian Eyewitness eine klasse App – und dazu noch kostenlos. Rund 100 prämierte Fotos aus der britischen Tageszeitung entfalten ihre beeindruckende Wirkung auf dem großen Display. Dazu gibt es von den ausgezeichneten Fotografen Tipps zur Bildgestaltung und eingesetzter Technik bei der jeweiligen Aufnahme.<br />
><a href="http://itunes.apple.com/de/app/the-guardian-eyewitness/id363993651?mt=8" target="_blank">The Guardian Eyewitness</a>, kostenlos, englisch, 12,8 MB</p>
<h2>7. IMDb Filme &#038; TV</h2>
<p><a href="http://itunes.apple.com/de/app/imdb-filme-tv/id342792525?mt=8" target="_blank"><img alt="IMDb Filme &#038; TV" src="http://marxkapital.de/wp-content/images/App_Pics/App_IMDb.jpg" class="alignleft" width="83" height="83" /></a>Wer wie ich Filme liebt, für den ist die Internet Movie Database eine feste Anlaufstelle im Netz. Für die vom Versandhändler Amazon betriebene Seite gibt es für das iPad eine sehr schön gestaltete App. Neben der extrem guten Verlinkung innerhalb der Datenbank werden auch eine Menge Trailer angeboten, die direkt abrufbar sind. Was gibt es noch mehr zu sagen? Am besten direkt ausprobieren.<br />
><a href="http://itunes.apple.com/de/app/imdb-filme-tv/id342792525?mt=8" target="_blank">IMDb Filme &#038; TV</a>, kostenlos, deutsch/englisch/u.v.m., 2,1 MB</p>
<h2>8. Harbor Master HD</h2>
<p><a href="http://itunes.apple.com/de/app/harbor-master-hd/id363658120?mt=8" target="_blank"><img alt="Harbor Master HD" src="http://marxkapital.de/wp-content/images/App_Pics/App_HarborMaster.jpg" class="alignleft" width="83" height="83" /></a>Zwar liegen meine Zeiten als Computerspieler (und Windows-Nutzer) schon einige Jahre zurück, dennoch darf bei den App-Empfehlungen ein Spiel nicht fehlen. Vermutlich kennen viele schon Harbor Master für das iPhone bzw. den iPod touch, das es in einer kostenlosen und kostenpflichtigen Variante gibt. Für das iPad ist Harbor Master HD bisher gratis, hat für meinen Geschmack auf dem großen Display aber einen noch höheren Suchtfaktor.<br />
><a href="http://itunes.apple.com/de/app/harbor-master-hd/id363658120?mt=8" target="_blank">Harbor Master HD</a>, kostenlos, englisch, 8,9 MB</p>
<h2>9. Analytics HD</h2>
<p><a href="http://itunes.apple.com/de/app/analytics-hd/id364894285?mt=8" target="_blank"><img alt="Analytics HD" src="http://marxkapital.de/wp-content/images/App_Pics/App_AnalyticsHD.jpg" class="alignleft" width="83" height="83" /></a>Als Betreiber mehrerer Domains ist es mir wichtig, stets einen aktuellen Überblick über Zugriffszahlen etc. zu haben. Zunächst habe ich auf eine Empfehlung <a href="http://itunes.apple.com/de/app/ego-for-ipad/id367216386?mt=8" target="_blank">Ego for iPad</a> ausprobiert, was mich aber nicht überzeugt hat, da ich vor allem auf Google Analytics setze und das App im Grunde nur eine Browseransicht bietet. Auf meinem iPhone bin ich mit Analytics schon seit längerem sehr zufrieden und war sehr erfreut, als ich die Variante für das iPad entdeckt habe. Diese funktioniert bestens und bietet mir alle Infos, die ich haben möchte.<br />
><a href="http://itunes.apple.com/de/app/analytics-hd/id364894285?mt=8" target="_blank">Analytics HD</a>, 5,49 Euro, deutsch/englisch/u.v.m., 0,6 MB</p>
<h2>10. KORG iElectribe</h2>
<p><a href="http://itunes.apple.com/de/app/korg-ielectribe/id363714043?mt=8" target="_blank"><img alt="KORG iElectribe" src="http://marxkapital.de/wp-content/images/App_Pics/App_KORGiElectribe.jpg" class="alignleft" width="83" height="83" /></a>Apps für <a href="http://itunes.apple.com/de/genre/mobile-software-applications/id6011?mt=8" target="_blank">Musik</a> gibt es ja reichlich, inzwischen auf für das iPad. Ob Notendarstellung oder virtuelles <a href="http://itunes.apple.com/de/app/virtuoso-piano-free-2-hd/id304075989?mt=8">Klavier</a>, für jeden Geschmack ist etwas dabei. Nachdem ich dieses <a href="http://ifranznation.de/2010/04/29/neue-chancen-fuer-djs-ipad-apps-music-creations/" target="_blank">Video</a> bei iFRANZNATION gesehen habe, musste ich das <a href="http://itunes.apple.com/de/app/korg-ielectribe/id363714043?mt=8" target="_blank">App</a> einfach kaufen. Zwar bin ich kein DJ, aber es macht unglaublich Spaß, an neuen Rhythmen zu tüfteln  – zumal ich den Preis angesichts der umfangreichen Möglichkeiten und der mitgelieferten Bibliothek unschlagbar finde.<br />
><a href="http://itunes.apple.com/de/app/korg-ielectribe/id363714043?mt=8" target="_blank">KORG iELECTRIBE</a>, 7,99 Euro, englisch, 5,6 MB</p>
<p>Diese Übersicht ist natürlich nur eine Momentaufnahme. Von Woche zu Woche nimmt das App-Angebot zu und ich habe mir vorgenommen, die Liste fortzuschreiben bzw. zu aktualisieren. Natürlich freue ich mich auch über Anregungen und Ergänzungsvorschläge!</p>
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		<title>Wertewandel beim Web-Content</title>
		<link>http://marxkapital.de/wertewandel-beim-web-content/2010/03/17/</link>
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		<pubDate>Wed, 17 Mar 2010 10:28:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marc C. Schmidt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Google]]></category>
		<category><![CDATA[iPad]]></category>
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		<category><![CDATA[Paid Content]]></category>
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		<description><![CDATA[Das Jahr 2009 setzte aus Content-Sicht den Trend der vergangenen Jahre konsequent fort: Der Trend zur intensiveren Mediennutzung des Internet stieg auf Kosten der traditionellen Kanäle, und Social Media gewinnt immer weiter an Bedeutung. Mitte des Jahres überraschten internationale Verleger mit der „Hamburger Erklärung“, und jetzt deutet sich eine Abkehr von Google an. Wieder einmal [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img alt="Paid Content" src="http://marxkapital.de/wp-content/images/pic_PaidContent.jpg" class="alignright" width="100" height="100" />Das Jahr 2009 setzte aus Content-Sicht den Trend der vergangenen Jahre konsequent fort: Der Trend zur intensiveren Mediennutzung des Internet stieg auf Kosten der traditionellen Kanäle, und Social Media gewinnt immer weiter an Bedeutung. Mitte des Jahres überraschten internationale Verleger mit der „Hamburger Erklärung“, und jetzt deutet sich eine Abkehr von Google an. Wieder einmal soll Paid Content der Heilsbringer werden.<br />
<span id="more-194"></span><br />
Die Entwicklung des Internet als Leitmedium ist nicht aufzuhalten: Im September 2009 nutzten mehr als 1,7 Milliarden Menschen, also über 25 Prozent der Weltbevölkerung, das Internet, so <a href="http://www.internetworldstats.com/emarketing.htm" target="_blank">InternetWorldStats.com</a>. In Deutschland sind es nach Angaben von <a href="http://www.ard-zdf-onlinestudie.de/" target="_blank">ARD/ZDF</a> mehr als 43 Millionen und somit über 67 Prozent der Bevölkerung. Davon rufen rund 62 Prozent Videos online ab, und 51 Prozent hören Audiodateien im Netz. Im Vorjahr waren es noch 55 beziehungsweise 43 Prozent. Die Nutzungsdauer bei klassischen Medien wie Zeitungen, Radio oder TV stagniert hingegen oder sinkt sogar. Schon rund ein Drittel der 14- bis 29-Jährigen schaut zeitversetzt Fernsehsendungen in Mediatheken an.</p>
<h2>Relevanz von Social Media nimmt zu</h2>
<p>Gleichzeitig steigt die Bedeutung von Social Media. Anfang des Jahres nutzten 150 Millionen Menschen weltweit Facebook, im September waren es mit 300 Millionen bereits rund doppelt so viele. Damit ist Facebook die vierthäufigst besuchte Webseite und der Suchmaschine Google auf Platz eins schwer auf den Fersen. Das Business-Netzwerk Xing wuchs von sieben Millionen Nutzern im Januar auf über acht Millionen im September 2009. Aber die Internetnutzer beschäftigen sich nicht nur intensiver mit Social Media; die sozialen Netzwerke entwickeln sich zunehmend als Zugang zu Informationen im Netz: Inzwischen nutzen bereits 18 Prozent der Befragten einer <a href="http://blog.nielsen.com/nielsenwire/online_mobile/social-media-the-next-great-gateway-for-content-discovery/" target="_blank">Nielsen-Studie</a> aus dem August 2009 Wikipedia, Blogs oder soziale Netzwerke, um an Wissenswertes zu gelangen. </p>
<p>Zudem gewinnt Social Media an Relevanz, weil es glaubwürdig ist – und wird deshalb auch immer wichtiger, wenn es um Kaufentscheidungen geht. Nach der Untersuchung „<a href="http://www.ketchum.com/media_myths_and_realities_2008_survey_news_release" target="_blank">Media Myths &#038; Realities</a>“ von Ketchum und der University of Southern California Annenberg nutzen auf der Suche nach Produktdetails und zum Erfahrungsaustausch inzwischen 25 Prozent der Befragten Blogs und 26 Prozent soziale Netzwerke. Und umgekehrt sorgten auch 2009 wieder Weblogs mit ihrer Reichweite für PR-Desaster, wie das Beispiel JAKO anschaulich zeigt. Der Sportbekleidungshersteller hatte den Betreiber des Sportblogs „Trainer Baade“ abgemahnt, der sich abfällig über ein neues Logo geäußert hatte. Das schlug im Netz hohe Wellen, brachte JAKO mit dem Vorgang Spitzenplätze in den Suchmaschinen sowie einen negativen Wikipedia-Eintrag ein. Am Ende zog das Unternehmen seine Abmahnung kleinlaut zurück. </p>
<h2>Verleger geben „Hamburger Erklärung“ ab</h2>
<p>Anfang Juni überraschten sechs deutsche Verlagshäuser mit der „<a href="http://www.axelspringer.de/presse/Internationale-Verlage-unterzeichnen-Hamburger-Erklaerung-zum-Schutz-des-geistigen-Eigentums_887946.html" target="_blank">Hamburger Erklärung</a>“. Darin wenden sie sich gegen den geistigen Diebstahl im Internet und fordern die Schaffung einer gesetzlichen Grundlage für ein Leistungsschutzrecht der Verlage. Außerdem sollen die „Vertreter von Suchmaschinen und anderen Aggregatoren“ die Produzenten von Inhalten an den erwirtschafteten Umsätzen beteiligen. Inzwischen haben  sich über 160 europäische Verlage der Erklärung angeschlossen. Der Medienmogul Rupert Murdoch ging noch einen Schritt weiter und kündigte an, die Webseiten seiner Veröffentlichungen für Suchmaschinen und Nachrichtenaggregatoren wie Google zu sperren und kostenpflichtig zu machen.</p>
<p>Aber wer profitiert von wem – Inhalteproduzenten von Suchmaschinenbetreibern oder umgekehrt? Die Marktforscher von Hitwise haben kurz nach Murdochs Ankündigung <a href="http://weblogs.hitwise.com/bill-tancer/2009/11/newscorp_googleless.html" target="_blank">errechnet</a>, dass alleine beim Wall Street Journal die Traffic-Einbußen beim Google-Ausschluss bei 25 Prozent liegen werden. Murdoch verhandelt unterdessen mit Microsoft über eine exklusive Listung von News Corp. bei der Suchmaschine Bing und erhofft sich offenbar davon ein neues Einnahmemodell für Verleger. Hierzulande wird mit bezahlten Inhalten in Form von iPhone-Applikationen experimentiert: Springer will mobile Inhalte von welt.de oder bild.de kostenpflichtig machen.</p>
<h2>Denkfehler bei Konzentration auf Paid Content</h2>
<p>Doch diesen Maßnahmen liegt ein Denkfehler zugrunde: Auch in der heutigen Printwelt tragen nicht die Leser zum wesentlichen Teil der Einnahmen bei – es sind vor allem die Anzeigenkunden. Um die Wertschöpfung zu erhöhen, versuchen die Verleger auch noch an der Distribution, sprich Papier, Druck und Vertrieb, zu verdienen. Im Netz gelingt dies bisher nicht: Die Anzeigenpreise sind trotz steten Wachstums deutlich niedriger, und den Verkauf der Lesegeräte überlassen sie bisher anderen. Dabei macht Amazon es mit seinem E-Book-Reader Kindle vor, wie sich die Wertschöpfungskette verlängern lässt, Apple folgt mit dem iPad und iBook Store. Bleibt nur zu hoffen, dass Buch- und Zeitungsverleger nicht wie die Musikindustrie den Trend verschlafen und das Feld anderen – beispielsweise Raubkopierern – überlassen.</p>
<p><small>Der Beitrag wurde ursprünglich für das <a href="http://www.eco.de/dokumente/eco_JB_2009_web.pdf" target="_blank">Jahrbuch</a> des eco &#8211; Verband der deutschen Internetwirtschaft e.V. erstellt. </small></p>
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